Abgearbeitet ! Warum gerade IT ler über ein (bedingungsloses) Grundeinkommen nachdenken

SAUERUNDKOHL – Wir reden über work-life Balance und Burnout. Wahrscheinlich deshalb, weil die meisten keine Balance zwischen Arbeits- und Berufsleben (mehr) haben und Stress in der Arbeit zur Normalität geworden ist.

Diese Phänomene sind logische Folgen beschleunigter Prozesse in der Arbeitswelt: Der Mensch kommt einfach nicht mehr mit!

Das Streben nach Effektivität und Effizienz bestimmt das wirtschaftliche Handeln und während die Techies dieser Welt von Industries 4.0 auf 5.0 auf 7.0 hochzählen, hält die Politik schon lange nicht mehr Schritt.

Der Mensch steht als Produktionsfaktor im Wettbewerb zu Maschinen, die als selbstreferenzierende Systeme  immer schneller lernen, –  weniger Fehler machen, nicht krankwerden, keine Dreck machen, keine Gewerkschaft Gründen und nicht streiken. Und diesen Wettbewerb werden immer neue Berufsgruppen verlieren – Mensch-Maschine Substitution heißt das dann.

Während es zunächst Lageristen und Fließbandarbeiter traf, können Big Data und immer komplexere Algorythmen durchaus auch die Aufgaben von Controllern, Steuerberatern oder Radiologen übernehmen und vieles, was wir uns nicht – It ler und Techies sich jetzt schon einigermaßen – vorstellen können, wird nach „denkbar“ dann „machbar“.

Das bedingungslose Grundeinkommen wird spätestens mittelfristig ein Thema: Wenn immer intelligentere, integriertere und selbstlernende Systeme  immer mehr und auch höher bezahlte Jobs der Mittelschicht übernehmen, könnte das zu noch mehr von der Unruhe führen, die wir bei denen schon erleben, die sich bereits abgehängt fühlen und abgehängt wurden.

Nachdem die Politik das Thema Netzabdeckung und –geschwindigkeit schon verpennt hat, sollten die Damen und Herren wenigstens hier endlich mit – nee, für „vorne“ isses schon wieder zu spät – dabei sein, denn die Konsequenzen und Fragen sind elementar:

Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn der Großteil der Bevölkerung sein Leben nicht mehr durch den Verkauf der eigenen Arbeitskraft finanzieren kann ? Kriegen wir unser Geld dann für`s Konsumieren ? Ist dann der Großteil der Bevölkerung auf die Wohlfahrt derer angewiesen, denen die Maschinen (Produktionsfaktoren) gehören ?

SAUER UND KOHL wissen es auch nicht.

Leider neigen wir nicht zu positiven Utopien in denen lauter kreative Menschen bar aller materiellen Sorgen dem Guten, Wahren und Schönen nachstreben. (Spätestens nach der ersten Teilnahme an einer PEGINA „Demo“ oder AfD Veranstaltung kann man sich das definitiv nicht mehr vorstellen.)

Tritt aus – sag Nein! Die SPD schafft sich ab – Endlich unter 20 %

Wir wissen wie Welt geht

Sauerundkohl

So doof ist die SPD Teil 2 ( oder waren wir schon bei Teil 7, .. 9 ? … 23 ..?)

Es wäre ja eigentlich logischer aus der SPD auszutreten und dadurch „Nein“ zu sagen! Tritt ein, sag Nein! Das ist doch doof. Wer spielt schon gerne mit den Loosern?  Besser einer Partei den Rücken zuzuwenden, die es offensichtlich einfach nicht mehr kann:

Die SPD hatte 150 Jahre einen Markenkern – Arbeitnehmerrechte – schon vergessen ? – jetzt plötzlich muss sie ihn suchen. (Blöder geht`s nicht, darüber hatten wir schon geschrieben).

Die SPD schreit nach soialem Ausgleich (ja, das wäre ein Markenkern), kriegt aber das Thema Vermögenssteuer nicht mal in die Koalisitionsverhandlungen. Wahrscheinlich kann man an der sozialen Ungleichheit einfach nichts ändern.

Beim Thema Bürgerversicherung lassen sie sich auch abledern.

Und dann erzählen uns Schulz und Co nach einer 180 Grad Wende von „keine Koalition mehr mit CDU/CSU“ hin zu „weitere 4 Jahre politisches Biedermeier“ und nicht mit Frau Merkel hin zu „naja, ein Ministerposten ist doch auch was“.

Also hat sich das mit der Glaubwürdigkeit jetzt auch erledigt!

Wie? Deutschland stabilierieren und endlich eine handlungsfähige Regierung ? Wenn man dafür seine Ideale opfert, vielleicht doch ein bisschen viel Altruismus.

Obwohl, das mit den Idealen unterschätzen wir wahrscheinlich.

DIE SPD schafft sich ab!

Die Quittung: Kommt zuverlässig.

Mein Tipp: 12 % bei bei der nächsten Bundestasgswahl

Stillstand überall – so doof ist die SPD

… da hätte man mal Aufmerksamkeit für seine Themen, weil Jamaika -Verhandeln für Presse und Öffentlichkeit so öde ist, Siemens entläßt auch noch zeitlich passend „betriebsbedingt“ ein paar Tausend Leute und jeden Tag steht was in der Zeitung über die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, aber die SPD kriegt es nicht hin:

Statt mal ein paar „SPD Themen“ zu pushen – Arbeit und Digitalisierung sollten eigentlich eines sein – schläft die SPD, schaut bei Jamaika zu, streitet ein bisschen intern über Frauenquoten und die Größe des Parteivorstands.

Wenn man sich mal die Prognosen zum Thema Arbeitsmarkt und Digitalisierung anschaut, könnte einem schon Angst werden und das, also nicht die Angst,  wäre eine „Positionierungsmöglichkeit“ und ein „Markenkern“ für die SPD. Sowas braucht die SPD ja jetzt, weil die alten Ideale, so Sachen wie „Arbeitnehmerinteressen“ mit Gerhard Schröder ja den Bach runter gegangen sind.

Früher hätten wir noch gesagt „Schade, SPD!“

 

 

Bonzen – wie wird man reich?

Auch heute erklärt und Leberecht Lotermann, unser Fachmann für ein Leben in Leistungsgerechtigkeit, wieder ein Stück Welt: Den garstigen Begriff „Bonzen“, woher er kommt, warum er zu nichts führt und wie man selbst ganz, ganz reich wird.

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Leberecht Lottermann – unser Fachmann für Leistung und Gerechtigkeit

Als „Bonzen“ werden in der Umgangssprache, insbesondere einer linken, leistungsabgewandten Subkultur, Menschen bezeichnet, die es mit ehrlicher Arbeit zu Vermögen gebracht haben.

In diesem Begriff spiegelt sich die Neidkultur unserer, Fortkommen immer mehr ablehnenden, zusehends degenerierten Hängemattenkultur wieder. In der Post-Leistungsgesellschaft kennen wir derartige Phänomene zur Genüge. Gerne reibt der deutsche Minderleister seine garstigen Neidkomplexe hier an Ex-Bundeskanzlern, Ministern oder Staatssekretären und -innen, die nach aufopfernder Arbeit für das Gemeinwohl ihr verdientes Auskommen in der freien Wirtschaft finden und dort wertschöpfend wirken, oder an den Bezügen von Vorständen und Leistungsträgern unserer Gesellschaft -> Neid.

Klar gesagt sei hier: Nur mit 38,5 Stunden ehrlich dahingeschluderter Arbeit, weichen Ellenbogen, einem Unterklassenstammbaum und einem bereits an den Gesichtszügen erkennbaren Motivationsdefizit  kommt man in einer Wettbewerbsgesellschaft eben auch nur zu einem allenfalls durchschnittlichen Lebensstandard.

Wer etwas schaffen will, der muss fröhlich sein!

 

Der Mensch als Hamster – die Kunst der Penetranz

Haben Sie sich die Karriereleiter, auf der Sie täglich `rumhampeln, schon man genauer angesehen? Ja, Sie haben Recht: Das ist gar keine Karriereleiter. Das ist ein Hamsterrad!

Der Hamster ist ein drolliges Tier. Das ist der Mensch nur, wenn er klein ist. Der Hamster hat meistens die Backen voll und hortet für schlechte Zeiten, also den Winter. Unsere Neigung für schlechte Zeiten zu horten, hat nachgelassen, wegen dem Draghi und der Niedrigzinspolitik.

Vor allem abends geht der Hamster in sein Rädchen, wenn er in Gefangenschaft gehalten wird, und rennt. Rennt und rennt und kommt nicht vom Fleck. Vor allem abends geht der Mensch im Fitnesstudio im Winter auf sein Laufband und rennt. Rennt und rennt und kommt nicht vom Fleck.

Tagsüber macht er das auch. Das heißt Karrieremachen. Karrieremachen heißt mehr Gehalt, Firmenparkplatz, schöneres Firmenauto, früherer Herzinfarkt. Der Hamster schläft tagsüber.

Ob Hamster glücklich sind, wissen wir nicht. Bei Menschen sagt uns das der Glücksatlas der deutschen Post. Hamster kriegen selten Post und deshalb vielleicht auch keinen Glücksatlas.

Politiker müssen vor Wahlen Stimmen hamstern. Sie sind dann besonders glücklich. Erstens sind sie dann in Ihrem Wahlkreis bei Ihren Wählern, zweitens wählt niemand Leute, die nicht glücklich aussehen.

Auch Politiker machen Karriere.  Also manche.  Die sitzen dann im Bundestag, weil man sie gewählt hat, weil sie glücklich ausgesehen haben oder vielleicht sogar wegen irgendwelcher „Inhalte“ .  Diese Politiker sind dann wahrscheinlich froh, dass sie 4 Jahre –oder  lieber 5 Jahre – nicht mehr Stimmen hamstern müssen und nicht mehr glücklich sein müssen, weil man ihnen so tolle  Fragen stellt, und „Inhalte“ erklären….

Obwohl der Politiker also eher kein drolliges Tier ist, wird er gewählt. Bei dem/der Einen oder Anderen vielleicht, w e i l man ihn/sie dann 4 /5 Jahre los ist und sie nicht mehr glücklich im Wahlkreis rumschaut, freundlich doofe Fragen beantwortet und e n d l i c h wieder in Berlin ist.

Deshalb freuen wir uns: Am nächsten Sonntag ist der „Zauber“ endlich vorbei!!

Über seinen Hamster hingegen freut man sich täglich. Er kann ja auch nicht sprechen.

Wir wissen wie Welt geht

SAUERUNDKOHL

Umverteilung funktioniert doch: 30 % vom Netto an den Vermieter!

Da heißt es immer im politischen Biedermeier der Groko hätte sich nichts bewegt. Völlig falsch: Lt. der  Humboldt-Uni Berlinwird mehr umverteilt, denn je. Über die Richtung müsste man nochmal nachdenken.

Hierzu ein Gastkommentar von Leberecht Lottermann, unserem Fachmann für ein Leben in Leistungsgerechtigkeit.

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Leberecht Lottermann – Experte für Leistungsfgerechtigkeit

Grundsätzlich bedeutet wirtschaftliche Umverteilung, einen ökonomischen Status zu verändern. Die Einen geben, die Anderen erhalten.

Eine bedauernswerte linke Minderheit fordert immer noch, diese Umverteilung solle von „Reich nach Arm“ erfolgen. Leistungsfeindliche Elemente benutzen hierfür den Begriff „sozialer Ausgleich“. Dieser „Ausgleich“ wird per gesetzlicher Regelung herbeigeführt, nimmt den Leistungsträgern, gibt den Faulen, funktioniert nicht (siehe Mietpreisbremse) und ist seit Schröder aus der Mode gekommen.

Besser funktioniert der durch Schröder deutlich nach vorn gebrachte soziale Ausgleich von unten nach oben. Gesunkene Unternehmenssteuern, keine Vermögenssteuer, steigende Mieten* und sensationelle Riesterrenten an denen vor allem die Versicherungswirtschaft ihren Spaß hat.

Das ist Umverteilung im Sinne der Leistungsgerechtigkeit!

*die Einführung von Hartz 4, wachsende Kinderarmut, weniger Sozialwohnungen, weniger BaFöG …

Am 24.9. ist MUTTI-Tag – Eine Gelegenheit „Danke!“ zu sagen !!! Denn …

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…2009 machte der soziale Wohnungsbau noch 15 Prozent der Neubauten aus, 2013 und 2014 nur noch rund sechs Prozent. Anfang der 1990-er Jahre gab es (…) in Deutschland rund drei Millionen Sozialwohnungen, 2013 waren es nur noch halb so viele, nämlich 1,48 Millionen Quelle: tagesschau.de

… die Zahl der Bafög-Empfänger ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Seit einem Höchststand von 2012 mit 975.000 sinkt die Zahl der Empfänger kontinuierlich und liegt nun wieder unter dem Niveau von vor zehn Jahren.  Quelle: Zeit.de

… die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent angestiegen Quelle: dkhw.de

… jedes fünfte Kind lebt in einem Haushalt, der statistisch als einkommensarm oder davon bedroht gilt. Quelle Spiegel online

… die Bankenrettung infolge der Finanzkrise kostet den deutschen Steuerzahler bis zu 51,8 Milliarden Euro. Selbst im besten Falle lägen die Kosten für den Staat bei 34,2 Milliarde. Quelle: tagesschau.de

Armut ist nicht systemrelevant

 

Wir wissen wie Welt geht

Sauerundkohl

A gmaade Wiesn – Mutti und der rote Zwerg

Bundestagswahl ist alle 4 Jahre und am Ende gewinnt Mutti

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Sauerundkohl

Erfahren Sie, warum die Bundestagswahl spannend ist und Keinen interessiert. Was macht der rote Zwerg mit Mutti? Was macht der rote Zwerg nach der Wahl? Wofür beten die Grünen? Und wo führt das alles hin?

Es wird jetzt schon um 8 Uhr dunkel. Der Sommer ist langsam vorbei. Sommer ist, wenn alle Urlaub haben und sich keiner für die Bundestagswahl interessiert. Der Herbst kommt. Herbst ist, wenn alle wieder arbeiten müssen und sich keiner für die Bundestagswahl interessiert.

 „Des is a gmaade Wiesn“, hochdeutsch „alles entschieden“: Weitere 4 Jahre Muttikratie. Reflektiertes Erleben kontemplativen, politischen Stillstands. Der rote Zwerg und die rote Zwergpartei suchen weiter nach Themen,um Mutti zu ärgern. Leider haben Sie das, was sie jetzt besser machen wollen, vorher schlechter (mit)entschieden: Maut, soziale Gerechtigkeit. (Viel mehr ist den Zwergen  zum Mutti-Ärgernauch nicht eingefallen).

roter Zwerg

Also wird der rote Zwerg wieder  kleiner Partner einer Groko und ruiniert nochmal, im Rahmen des Koalitionsfriedens, 4 Jahre lang die letzten Rudimente sozialdemokratischer, wie hieß das noch: Ideale?

Oder kommt es doch anders? Chris Lindner, Bacherlor des Neuliberalismus und die Grünen mit Mutti im Jamaika-Reigen ?

Vorstellbar wäre es ja: Die Kretschmann Fraktion bei den öko-konservativen, vulgo „Grünen“, betet sowieso jeden Abend für Mutti, die FDP hat ohnehin wenig im Gepäck außer neoliberale Wirtschaftspolitik und segelt deshalb leicht im opportunistischen Wind und alle haben ein Faible für die Autoindustrie.

Dann ist es ja d o c h spannend – nur für den roten Zwerg nicht.

Und für die Autoindustrie.

Im Arsch – wegen 1,44 Euro Flaschenpfand vor Gericht

In München standen diese Woche zwei Flaschensammler wegen Diebstahls vor Gericht.

SAUERUNDKOHL – Gemeint sind hier nicht Liebhaber von Gebrauchsglas aus dem 17. und 18 Jahrhundert sondern Menschen, die sich mit Pfandsammeln das üppige Hartz 4 aufbessern.

Anwohner fanden das nicht toll, dass hier Leute in ihrem Wohlstandsmüll rumsuchen – vielleicht sogar noch in einer Gegend in der arme Leute jetzt wirklich nichts zu suchen haben – und holten die Polizei.

Der Richter war aber jetzt der Meinung, es sei kein Schaden entstanden – das Pfand für die 18 Flaschen im Wert von 1,44 Euro wäre ohnehin perdu gewesen. Ein Problem bleibt natürlich: Wie soll man jetzt noch dieses Gesindel aus den guten Gegenden fern halten – IST UNSER GUTER MÜLL JETZT NICHT MEHR SICHER ?

Eine Gesellschaft muss schon ganz schön im Arsch sein, wenn sie den Armen nicht mal mehr ihren Abfall gönnt.

 

Skandal – EILMELDUNG! DAS Ausland greift schamlos in den deutschen Wahlkampf ein !!!

München – Wieder passiert es! Eine Blitzrecherche unseres Enthüllungsjournalisten Jupp Kopalla deckt auf: Nach russischen Hackerangriffen auf die US Wahlen kommt es jetzt noch dicker in Deutschland!

sauerundkohlmittext

Sauerundkohl

Ein dänisches Filialunternehmen versucht Deutschland vor der Bundestagswahl mit Miniaturabbildungen des SPD Kandlerkanditaten Schulz (Foto unten) zu überschwemmen und so das Wahlergebnis der SPD wieder über 10 % zu bringen.

roter Zwerg

Foto: Nicht 100% getroffene Miniaturplastik des SPD Kanzlerkandidaten
Schulz (Größe und Farbe entsprechen durchaus dem Original)

Sind wir denn vor nichts mehr sicher ? Attackiert die internationale (halb)Linke jetzt in tiefster Not mit allen Mitteln und durchtriebenen Methoden? Wehrt sich die CDU mit dem „Mutti“ T-Shirt ? Kontert die FDP mit dem kostenlosen Lindner-Barttrimmer ? Hacked die Linke jetzt linked in ?

Was die AFD macht, wollen wir gar nicht wissen.

Doch, wie es scheint, wird diese ruchlose rote Zwerg Attacke auf den deutschen Wähler erfolglos bleiben: Allzugut verkaufen sich die ca. 12 cm großen Fanartikel angeblich nicht.