Komische OSTERN – eine Bildergeschichte

Ist doch komisch! Ostern! Ein paar Tage frei, Superwetter und niemand ist so richtig glücklich.

Manchen fehlt der Pfarrer und der Gottesdienst! Den anderen fehlt der Oppa, den darf man nicht besuchen.

… und die Omma. Die darf man a u c h nicht besuchen.

Wenn man die besuchen will. Die sieht ja irgendwie schon komisch aus. Zu „komisch“ kommen wir gleich noch. Aber man kann ja viel machen:

Den Hund erziehen, mit dem darf man ja raus. Und natürlich …

Essen. Essen kann man immer. Oder in den Garten gehen

… wenn man eine Garten hat. Wenn nicht, kann man in jedem Fall

jawoll: Essen. Aber es ist doch alles komisch. Die Straßen fast leer.

Außer Vögeln. Surreal … und bei jedem, den man trifft, fürchtet man, dass er

den Koller hat oder sonst was. Verstehen würde man es ja, aber helfen tut es ja auch nichts. Auf die Dauer ist

zuviel Familie dann ja auch zu viel des Guten, oder zuviel …

zuviel Karfreitag. Der ist ja eh immer komisch. Oder …

zuviel Essen. Wäre ja auch kein Wunder. Oder

zuviel Nähe ist gerade ja garnicht gut.

ABER:

Verlieren wir nicht die Nerven. Geniessen wir das Leben, so wie es ist, und freuen wir uns umso mehr drauf, wenn wir (irgendwann) wieder weitgehend uneingeschränkt sind.

Weiterhin können wir uns täglich mutig des eigenen Verstandes bedienen.

Frohe Ostern wünschen weiterhin SAUERUNDKOHL

RAFFGIERIG: Hamsterkäufe

DER KÖNIG DER HORNOCHSEN

Mein letzter Hamsterkauf ist gut 40 Jahre her. Für 3,50 harte deutsche Mark, erstand ich das kleine flauschige Tier in einem Zoogeschäft. Konrad hab ich ihn genannt, nahm ihn mit nach Hause und habe ihn sehr geliebt.

Wenn man heute Hamsterkauft,  tut man das ja eher am Klorollenregal oder beim den Desinfektionsmitteln.

Angeblich hamstern die Franzosen ja Wein und Kondome und die Niederländer Marihuana. Herrlich, wie hier Klischees bedient werden.

Vielleicht bedient es ja auch ganz herrlich ein Klischee, dass das Coronavirus auf dem Wuhan Seafood Market, vermutlich  beim Verzehr einer infizierten Fledermaus, auf den Menschen übertragen wurde. Wir glauben es gern.

 Es passt ja auch in unsere Klischees.

Die Chinesen essen ja alles.

Virus und Wahnsinn

Wegen des Titelbildes zu unseren kurzen Text waren wir uns nicht einig. Passen tun ja beide.

GELASSEN! Liebe in den Zeiten der Cholera

Es herrscht PANIK! Der oder das Virus ist überall. Wir werden alle sterben.

(Früher oder später ist diese Aussage richtig).

Vorher aber noch rasch Klopapier, Desinfektionsmittel und Trockenhefe bunkern! Die Ellebogen raus. Es geht um`s Überleben!

Der Bundestag schafft den Hammelsprung ab! Was soll das arme Tier denn jetzt tun?

Versteht uns nicht falsch. Vorsicht ist natürlich geboten im Umgang miteinander. Rücksicht weiterhin auch! Hände waschen und nicht unbedingt im Strom der Menschen baden, macht Sinn. Das muss man leider so oder so, wenn man arbeiten und den ÖPNV benutzen muss.

Unter dieser dünnen Decke aus Zivilisation und Kultur beherrschen uns Gier und Angst. Und kommen schnell, ganz schnell zum Vorschein, wenn die Normalität bröckelt.

Habe den Mut Dich auch jetzt Deines eigenen Verstandes zu bedienen!

P.S.: SAUER hat wieder ein paar Blättchen gezeichnet. Nicht alles hat immer und unbedingt mit dem Virus zu tun. Auch bei SAUER nicht.

OHNE BODENHAFTUNG: Es wird weiter geflogen!

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Keine Flugscham: Nach größeren Mahlzeiten sind Eulen häufiger 2 bis 3 Tage flugunfähig.

Nachdem die Welt im Fieber liegt, hat sich die Sache mit der Flugscham ja wieder beruhigt und tatsächlich sind im Jahr 2019 drei Prozent mehr Fluggästen von den bayerischen Flughäfen abgeflogen.

Wir denken, es handelt sich hier nicht um ein süddeutschen Phänomen und verweisen auf unseren wunderschönen Artikel zum Thema VERZICHT:

https://sauerundkohl.com/2020/02/07/verzicht-am-ende-ist-das-weniger/

GEFÄHRLICH: Mehr als 20.000 Menschen in Deutschland leiden am WUBEL-Syndrom!

SUK – 2.12.2019 – .  Gudrun Söller (47) leidet am WUBEL-Syndrom. „Ich war deswegen bereits mehrmals in Behandlung, leider ohne Erfolg. Die Krankenkasse zahlt ja zu den Behandlungen nichts dazu!“ sagt die schmale, rothaarige Frau im Gespräch mit SAUERUNDKOHL .

Das WUBEL-Syndrom , eine besonders schwere Form der Wunsch- und Bedürfnislosigkeit, war bis in die 90er Jahr des vergangenen Jahrhunderts äußerst selten. Die Zahl der Neuerkrankungen steigt, laut einer Untersuchung der Universität Kalkrade seit ca. 2009 rasant an.

„Gerade in der Vorweihnachtszeit fühlt man sich als WUBEL-betroffener doch häufig sehr allein..„ sagt Gudrun Söllner und nippt an ihrem Glas (Leistungswasser). „Meine Freunde wenden sich von mir ab, weil ich mit meiner Kaufkraft nicht zum gesellschaftlichen Wohlstand beitrage. Aber ich gebe mein Geld ja den Therapeuten und das kann doch nicht falsch sein!„ sagt Gudrun Söllner verzweifelt.

„In unserer reizüberfluteten Konsumgesellschaft stehen Wunsch- und Bedürfnislose schnell im gesellschaftlichen Abseits!“ sagt Dr. Gernot Knobel vom Institut für Psychoanalyse und Konsumtherapie der Universität Heidelberg „Wir gehen von weit mehr als 20.000 WUBEL Fällen in Deutschland aus! Der durch das Nicht-in-Verkehrbringen von Kaufkraft entstehende gesamtwirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden! Doch eine 4-wöchige, konsequente Konsumtherapie kann hier mit sehr guten Heilungschancen und geringen Rückfallquoten zuverlässig Abhilfe schaffen.“

Gudrun Söllner leidet am WUBEL-Syndrom

Gudrun Söllner wird sich noch vor Weihnachten in Therapie begeben. „Endlich habe ich wieder Hoffnung!“

SAUERUNDKOHL drücken die Daumen und bleiben dran! Wir werden weiter alles Mögliche schonungslos aufdecken und weiter gnadenlos hemmungslos berichten.

Spannende Reportagen mit SAUER und mit mir (KOHL), … oder so!