Im Arsch … DIE neue Themenreihe von SAUERUNDKOHL

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Brontoslav Kostolnik ist bei uns der Arsch vom Dienst und betreut diese Themenreihe

Man kann ja auf zweierlei Arten „im Arsch“ sein (und wir entschuldigen uns auch gleich mal für die eher brachiale Ausdrucksweise):

  1. Entweder man ist kaputt, am Ende oder auf dem absteigenden Ast

oder

2. man biedert sich jemandem allzu offensichtlich an, wie wir das auch in unserem Artikel „Der Mensch als Nutztier-  Teil 2“ sehr eindrücklich behandelt haben.

Manche schaffen auch beides gleichzeitig, sind also doppelt im …,  wie die SPD:

Auf der einen Seite, also -> (erstens)

sieht es nach dem Martin-Schulz-Strohfeuer jetzt so aus als wären 20 % bei der Bundestagswahl schon ein Erfolg

und (zweitens)

steckt man jetzt bei seiner wichtigsten Wählerschicht, dem „kleinen Mann“, ganz weit hinten drin und sucht nach Themen: Soziale Gerechtigkeit und der Umgang der bösen Automobilwirtschaft mit dem Durchschnittsdieselfahrer zum Beispiel.

Beides als Thema ja eigentlich auch gut geeignet für so nen Wahlkampf.

Wenn man vorher aber aktiv dabei war diese Probleme erste entstehen zu lassen oder zumindest auch nix dagegen unternommen hat im Koalitionsfrieden der GROKO, dann ist jetzt schlecht glaubhaft Wahlkampf zu machen mit sozialer Gerechtigkeit fairen Hartz 4 Regeln und mit dem ehemaligen Autokanzler und Hartz 4 Erfinder im Schlepptau der moralischen Altlasten.

Und dann sind wir wieder beim Thema: Als kleiner Koalitionspartner in einer GROKO, holt sich der große Bruder die Erfolge und der kleine ist eben im -> Siehe oben.

Markenkern die zwote, dritte, vie …

September 2017: Total Entmarkenkernt – nicht mal den Mindestlohn bringt die SPD beim Wähler unter

Vor einem Jahr haben sich SAUERUNDKOHL noch darüber aufgeregt, dass die SPD verzweifelt nach ihrem Markenkern sucht, statt mal über die von Schröder (das ist der von der GAZPROM) untergepflügten sozialdemokratischen „Ideale“ nachzudenken.

roter Zwerg

Jetzt macht die SPD das Gegenteil von Positionierung, „strategischer“ Kommunikation und Markenführung und kriegt beim Wähler nicht mal den gegen Arbeitgeberverbandsdrohungen (Das kostet Arbeitsplätze), Wirtschaftsforscherbefürchtung (Das kostet Arbeitsplätze) und Koalitionspartnerweigerung (Das kostet Arbeitsplätze)  durchgesetzten Mindestlohn als SPD Leistung beim Wähler unter – auch Schade und in diesem Falle unverdient.

August 2017: Bald ist Wahl,- O mein Gott – tatsächlich: Bundestagswahl!

Schmeckt aber alles mehr nach und fad nach Sommerloch:

Die FDP wirbt mit einem sexy-3-Tagesbart Lindner und braucht dann keine Inhalte mehr um wieder reinzukommen, die CDU ist eigentlich schon durch und macht deshalb weiter Urlaub und die SPD sucht nach neuen Themen. Das mit der sozialen Gerechtigkeit nimmt ihr seit Schröder ja sowieso keiner mehr ab.

Jetzt ist es die Maut: Die muss weg, wenn der Herr Schulz Kanzler ist, weil sie nix bringt.

(Also wird sie bleiben …)

Blöd bloss, dass die Genossen in der GroKo den Unsinn mit entschieden haben. Wieder kein Thema! Ver f l i xt !!!

Naja, zur Not wird man dann halt wieder kleiner Partner einer großen Koalition, sagt zu dem einen oder anderen Unsinn brav „ja“ und bekommt dafür ein paar geile Pöstchen. Bis zum Rentenalter wird`s reichen und danach die Sintflut!

Bisher konnte man ja auch immer noch das arme Opfer spielen: Schröder musste damals 2005 Deutschland retten und dafür alte SPD-Ziele Opfern zusammen mit dem Herrn Eichel. Doch jetzt sagt der Wirtschaftsweise Bofinger, dass das gar nicht soviel gerettet hat, der Wirtschaft  Staubzucker in den A … zu blasen. Auch blöd!

Lob gibt es dafür ja auch immer nur von der falschen Seite, der CDU/CSU, obwohl ja eigentlich Koalitionspartner und als solcher die richtige Seite. Und doch irgendwie nicht! Oder bald wieder doch!  DAS SOLL JETZT NOCHMAL JEMAND VERSTEHEN!

April 2017: Und wieder sucht die SPD ihren Markenkern. Kurzzeitig glaubte man, der große Charismatiker Martin Schulz würde im Alleingang die sozialdemokratische Welt retten oder was davon gerade noch übrig geblieben ist.

Dann hat man sich aber statt für „Gerechtigkeit“ für eine gegebenenfalls denkbare Koalition mit der FDP entschieden und das war`s: Gerechtigkeit – noch dazu soziale – und die FDP ? Schon gehen den Umfrageergebnissen der Sozen die Luft aus und die Kanzlerin ist im direkten Vergleich wieder vorne.

Selber Schulz! Wenn man`s sowieso ganz sicher verkacken will, weil das mit dem Regieren ja auch echt schwierig ist, hätte man ja auch Hein Blöd zum Kanzlerkandidaten machen können. SAUERUNDKOHL gehen in die Politikberatung!

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