SCHEUERPULVER hilft nicht! Steuerpulver durchaus!

Andreas Scheuer ist immer noch im Amt. Er reiht Skandälchen an Skandälchen – ab und zu ist auch ein ordentlicher Skandal dazwischen – und ministert vor sich hin, dass es nur so staubt.

Gerade jetzt wird über 5.800.000 Euro berichtet, die für Rechtsanwälte ausgegeben wurden um Auskünfte zur PKW-Maut zu verhindern. 5,8 mio Euro Scheuer-, nein Steuerpulver. Unsere Steuergelder gehe so an Rechtanwälte, die verhindern, dass die Öffentlichkeit erfährt, was sie nicht wissen soll.

Wer solche Leute im Amt lässt, muss sich über seine Umfragewerte nicht wundern, Herr Söder.

Sommervergnügen: Einfach mal die Waffel halten !!!

oder: BESSER WISSEN IST NACHHER

Es ist Sommer. Eiscremezeit! Da bestellt man sich gern mal „3 Kugeln in die Waffel“. Der freundliche Eisverkäufer nimmt die Order gottlob nicht wörtlich,- die 3 Kugeln bekommt man dann in einem mehr oder weniger wohlschmeckenden Waffelhörnchen überreicht.

Die Waffel muss man dann halten und kann sein Eis und danach auch die Haltevorrichtung rückstandsfrei verzehren. Nachhaltig!

Die Waffel halten sollten auch diejenigen, die seit Monaten von den Rückzugsplänen aus Afghanistan wussten, diese zum Teil sogar kommentiert haben, und erst jetzt entsetzt und laut schreiend merken: Da wurden ja die Ortskräfte vergessen!

Die Waffel halten sollten also auch die meisten Journalisten, die mit ihren gescheiten „Das-hätte-man doch-vorher-wissen-müssen“ Kommentaren die Medien fluten und es immer erst nachher besser wissen.

Wenn es die wichtigste Aufgabe von Journalisten ist, hinterher alles besonders laut besser zu wissen, dann gute Nacht. Vorher mahnen, wäre klüger.

Klug scheint aber im Journalismus nur noch selten zu funktionieren.

Das neue Motto lautet: Besser wissen ist nachher!

Leberecht Lottermann seit Freitag im Hummerstreik!!!

SUK – München 28.7.2021 – Wie wir erst heute erfuhren, befindet sich Leberecht Lottermann, unser Spezialist für ein Leben in Leistung u n d Gerechtigkeit, seit vergangenen Freitag in seiner Villa in München im Hummerstreik!

„Ich protestiere mit diesem Streik nachdrücklich gegen die links-nostalgische Idee des Mindestlohns und noch mehr gegen Überlegungen, diesen nach der Bundestagswahl auch noch zu erhöhen!

Statt hier wieder einmal den ohnehin verschwenderischen Staat regulieren zu lassen, was der Markt viel besser kann, müssen die ausgleichenden Kräfte des Markts frei wirken können. So und nur so entsteht Wohlstand. Die sozialromantischen Ideen von Umverteilung und sozialem Ausgleich können nicht jedes Mal auf dem Rücken der leistungstragenden Arbeitgeberschaft ausgetragen werden!“ so Lottermann.

Leberecht Lottermann wird während seines Streiks von einem Ärzteteam der Universitätsklinik München betreut, da eine derart konsequent-einseitige Ernährung erhebliche Gefahren für die Gesundheit mit sich bringen kann und beispielsweise durchaus zu einem Eiweißschock führen kann! „Ein Gläschen Schampus“ so Lottermann „kann auch mal dabei sein! Passt ja gut zum Hummer.“

Leberecht Lottermann, Gründer der AmbuS – Aktion für mehr bottum-up Solidarität, Sprecher der Interessengemeinschaft PRO-LO – Initiative für solidarischen Lohnverzicht und Herausgeber von Leberecht Lottermanns Lexikon der Leistungsgesellschaft schreibt für SAUERUNDKOHL über

AmbuS – Aktion für mehr bottum-up Solidarität

AMBUS fordert: Applaus für den Vorstand!

Pünktlich zum 1. Mai: Die AmbuS wird endlich gegründet!

PRO-LO

Pünklich zum1. Mai startet PRO-LO – die Initiative für solidarischen Lohnverzicht

Leberecht Lottermann klärt bei SAUERUNDKOHL auf über den angemessenen Gewinn

Der „angemessene“ Gewinn

den Markt und seine heilende Wirkung

DER MARKT – Leberecht Lottermann hilft!

über den unsäglichen Begriff Klassenkampft

KLASSENKAMPF!

über Neid

Abscheulich: NEID! Neues aus der Welt der niederen Beweggründe!

Zur Bundestagswahl wieder aufgelegt: DIE VOLKSBADEENTE!!!

Auf vielfachen Wunsch gibt es sie wieder: DIE VOLKSBADEENTE

bundesente

Ersetzt in vielen deutschen Haushalten den schwer ersetzbaren Schäferhund

Da ist sie! Süß – gell! … und nicht, weil wir uns wünschen, dass die neue Regierung – wie immer sie auch aussehen wird – ein Reinfall wird oder ins Wasser geht.  Nein! Sie ist mächtig, die VOLKSBADEENTE, denn nichts ist mächtiger, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!

Der Begleiter, nein: DER Begleiter für das samstägliche Wannenbad:

Treu, deutsch und wasserdicht bis 30 Meter! … und schmutzt nicht!

Die  VOLKSBADEENTE, hat bereits jetzt den deutschen Schäferhund von Platz 1. der beliebtesten Haustiere verdrängt!

Schließlich hat sie beim gemeinsamen Wannenbad bezüglich Hygiene, Platzbedarf

und Trockenzeit erhebliche Vorteile!

Und plätschert dahin im Lauwarmen. Komisch, dass uns das jetzt schon wieder

an die Bundesregierung erinnert!

Bellt nicht, scheißt nirgends hin, holt aber auch kein Stöckchen.

In der Deutschland-Farbkombination Schwarz – rotgold !

 

Hol sie Dir jetzt!

 

FAQs:

Nein. Es gibt sie nicht „in Plüsch“.

Nein! Die Volksbadeente gibt es n i c h t in braun!

AMBUS fordert: Applaus für den Vorstand!

Die Initiative AMBUS – Aktion für mehr Buttom up Solidarität – ruft zum „Applaus für den Vorstand!“ auf.

„Es war durchaus richtig zwischenzeitlich auch mal für Pflegepersonal und Krankenschwestern zu applaudieren. Jetzt wird es Zeit, dass wir uns wieder den wirklich systemrelevanten Kräften zuwenden!“ sagt Leberecht Lottermann, Sprecher der Initiative AMBUS – SAUERUNDKOHL berichteten von der Gründung –

https://sauerundkohl.com/?s=ambus

Deshalb soll die Bevölkerung heute Abend um 18 Uhr Carsten Spohr, dem Vorstandvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG applaudieren und Respekt zollen. Ihm ist es in brilliant-neoliberaler Manier gelungen, die Lufthansa mit deutschen Steuergeldern, vulgo „Staatshilfe“, retten zu lassen, das Steuerzahlen in Deutschland vorher durch die Gründung von Tochtergesellschaften in Steueroasen, zum Beispiel in Malta, tunlichst zu vermeiden.

Morgen zur gleichen Zeit gibt es dann einen donnernden Applaus der Bevölkerung für Sigmar Gabriel und seinen Beratervertrag beim Schweineschlachter Tönnies. Tönnies ist bekannt als einer DER Hüter der früher mal sozialdemokratischen Idee humaner Arbeitsbedingungen. Sigmar Gabriel soll ja mal Sozialdemokrat gewesen sein und beweist als Berater von Tönnies, dass Geld nicht stinkt.

Wir berichten weiter – und decken auf und zu – schonungs- und hemmungslos – mit SAUER und mit KOHL und mit mir …

Vorsicht vor Vorurteilen

Jetzt hat es der Philipp Amthor nach der sensationell peinlichen Anbiederung an die Bloggerszene  – Stichwort „Rezo, du alter Zerstörer“ –  wieder dick in die Schlagzeilen geschafft! Der junge Mann mit den Bankdirektorklamotten und dem Erstklässlergesicht hat jetzt trotz Prädikatsexamen einen Fettfleck auf dem Lebenslauf: Augustus Intelligence.  Lobbyismusverdacht.

Augustus ist in Sachen KI unterwegs, weist keinen Umsatz aus, hat wohl aber gute Kontakte in die deutsche Politik. Auch durch Herrn Amthor. Für die Unterstützung gab es Aktienoptionen, die hat Herr Amthor aber nicht eingelöst. Das ganze ging durch die Presse. Es folgten

– Einsicht

-Entschuldigung

– Rückzug aus einem Untersuchungsausschuss

Kann man Karriereknick nennen.

„Ja“ , denkt da der rüstige Senior „die Jungen können es halt nicht!“ Und das hat man ja eigentlich schon immer gewusst.

Tatsächlich ist das Jammern über die Unfähigkeit der Jugend schon von Sokrates überliefert. Der soll gesagt haben „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität.“ Das ist jetzt ca. 2500 Jahre her.

Es liegt aber nicht an der Jugend sondern am Tempo. Wahrscheinlich fällt man, wenn man die Treppe hochfliegt, irgendwann doch auf die Fresse und denkt sich dann:

Ein bisschen langsamer und reflektierter wäre besser gewesen.

Vielleicht liegt es auch an einer Partei und einer Medienlandschaft,  die Jugend so dringend braucht, dass sie jeden hyped, der auch nur ansatzweise vermarktbar ist.

ERLEUCHTUNG : Geld alleine ist nicht böse

Man muss sich mit der Börse auseinandersetzen, den Kapitalismus kann nur kritisieren, wer seine Strukturen durchschaut und wenn man die Leute a n schaut, die an der Börse mit großen Summen spekulieren, könnte einem manchmal das Kotzen kommen.

So oder so ähnlich sagt das Aya Jaff im Interview mit „Jetzt“. Sie hat ein Buch über die Börse geschrieben.

Wenn Du also wissen willst, was Gott über Geld denkt, schau` Dir die Menschen an, denen er viel davon gegeben hat?

Ein schwacher Trost in einer Welt in der Arm und Reich immer weiter aus einander driften.

Ja, Sie können an der Börse Geld in Firmen investieren, die ökologisch und nachhaltig produzieren, zumindest vorgeben „moralische Leitlinien und Werte“  zu haben. Sie können in Fonds investieren, die weder in Rüstung noch in Atomkraft investieren und auch nicht mit Lebensmitteln und Wasser spekulieren, keine Kinderarbeit akzeptieren.

Sie können Ihr Geld auch einer nachhaltig handelnden Bank anvertrauen. Die sind zwar nicht ganz so bekannt, aber so was gibt es.

All das ist möglich, es tun nur sehr wenige, die das tun. Die Verantwortung für das eigene Geld wird Banken, Fondmanager, Versicherungen übertragen.

Die Gründe dafür, dass wirtschaftliches Handeln häufig „dysfunktional“ ist und nicht selten zu negativen gesamtwirtschaftlichen Konsequenzen führt, sind vielfältig:

Umweltverbrauch ist nach wie vor nicht angemessen repräsentiert in den Kalkulationsmodellen wirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Effizienz. Ebenso wenig muss ein fairer Umgang mit Mitarbeitern „eingepreist werden“. Deshalb sehen die Bilanzen und Dividenden von Rüstungsunternehmen und Unternehmen, die in Afrika und Asien Rohstoffe und Menschen ausbeuten häufig so einladend aus und werden als blue Chips hoch gehandelt.

Deshalb haben deutsche Automanager Abgastests manipulieren lassen und viel zu spät konsequent  in neue Antriebstechnologien investiert: Der Diesel war bereits lange „break even“. Die Cash Cow, die man melken muss, solange es geht. (Boston Consulting Matrix;  Marktanteils-Marktwachstumsportfolio)

Die Wirtschaftswissenschaften haben per se keinen normativen Handlungsrahmen. Hier wird stehts der Nettonutzen maximiert. Hier gilt ganz simple g -> max ! Und der rationale Aktor, der homo oeconomicus, hat auch keine moralischen Präferenzen. Das gilt nicht nur in der Theorie.

Die Verantwortung für die eigenen Investitionen, das gilt für Aktien, Fonds, auch für Lebensversicherungen, trägt jeder einzelne. Und die Abwägungsentscheidung zwischen schmutzigen Geschäften und hohen Gewinnen und guten Dividenden nimmt uns keiner ab.

Doch! 80 % der deutschen Bevölkerung haben gar kein Vermögen um an der Börse zu zocken. Vielleicht ein bisschen Lebensversicherung … in den Händen eines der großen institutionellen Anleger.

 Wieder müssen wir den eigenen Verstand bemühen und Frau Jaff sagt uns nicht sehr viel Neues.

Sapere aude!

GEFÜGIG: Der deutsche Schäferhund

Schäferhund (deutsch …)

Es ist Zeit eine Lanze für den deutschen Schäferhund zu brechen! Der deutsche Schäferhund ist ein zu Unrecht in die rechte Ecke gedrängtes Tier, denn der deutsche Schäferhund ist eigentlich politisch neutral.

Anders als die Volksbadeente – nein, die ist auch politisch neutral … a b e r … (wir berichteten im Führjahr 2018)

https://sauerundkohl.com/2018/03/05/zum-start-der-bundesregierung-ist-sie-da-die-volksbadeente/

Ja, das war sie, die Volksbadeente und sie kommt wieder !

(hier geht`s weiter im Text ->) anders als die Volksbadeente gibt es den Schäferhund durchaus in der Fellfarbe braun. Deshalb ist er aber noch lange kein Nationalist. Grundsätzlich ist der deutsche Schäferhund zwar durchaus ein Verfechter von „Recht und Ordnung“, das alleine lässt aber keine Rückschlüsse auf seine Gesinnung zu. Gut erzogen geht der deutsche Schäferhund auch bei Fuß und ist ein guter Untertan (Tucholsky). Das ist ein SPD Wähler normalerweise auch. Und beim Parteiprogramm der SPD bei Fuß zu gehen ist ein schwieriges Unterfangen.

Der deutsche Schäferhund ist treu! Möglicherweise hat er sogar ein Gewissen und Prinzipien! Da ist er dann schon wieder ganz anders, als die frühere Führungsspitze der SPD. Der deutsche Schäferhund heißt selten Sigmar oder Gerd. Obwohl „Gerd“ geht ja eigentlich …

Irgendwie landen wir immer wieder bei den gleichen Themen…

Also dann machen wir es kurz: Diejenigen, die früher einen deutschen Schäferhund aus politischer Überzeugung hielten, haben heute einen Kampfhund. Der deutsche Schäferhund ist in die Jahre gekommen. Sein Herrchen auch. Und das Herrchen hat vielleicht mitunter komische politische Ansichten.

Aber da kann ja der Hund nix dafür!

VERZICHT? – Am Ende ist das … weniger?!

Super, wie wir Alle gerade für die Umwelt auf alles Mögliche verzichten – Reisen, Autofahrten, Fleisch, Verpackungen …. Wie? Sie merken nichts? Komisch! Wir auch nicht.

Wahrscheinlich läuft das jetzt so:

  1. Ein Aufschrei „How dare you ?“
  2. Eine Massenbewegung „Fridays for Future“
  3. Die Vergesellschaftung der Massenbewegung „alle wollen mit“
  4. Appellewir verstehen! „da lässt sich doch marketingseitig was d`raus…“
  5. Stille Vereinzelung “ (bevor`s Weh tut) … oder jemand was von mir FORDERT“ -> Deaktivierung

Löhnert, Jan-Phillip, Dr.: Eine Theorie der Diffusion gesellschaftlicher Veränderung im beginnenden 21. Jahrhundert, Bonn 2017, S. 234 ff.