AMBUS fordert: Applaus für den Vorstand!

Die Initiative AMBUS – Aktion für mehr Buttom up Solidarität – ruft zum „Applaus für den Vorstand!“ auf.

„Es war durchaus richtig zwischenzeitlich auch mal für Pflegepersonal und Krankenschwestern zu applaudieren. Jetzt wird es Zeit, dass wir uns wieder den wirklich systemrelevanten Kräften zuwenden!“ sagt Leberecht Lottermann, Sprecher der Initiative AMBUS – SAUERUNDKOHL berichteten von der Gründung –

https://sauerundkohl.com/?s=ambus

Deshalb soll die Bevölkerung heute Abend um 18 Uhr Carsten Spohr, dem Vorstandvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG applaudieren und Respekt zollen. Ihm ist es in brilliant-neoliberaler Manier gelungen, die Lufthansa mit deutschen Steuergeldern, vulgo „Staatshilfe“, retten zu lassen, das Steuerzahlen in Deutschland vorher durch die Gründung von Tochtergesellschaften in Steueroasen, zum Beispiel in Malta, tunlichst zu vermeiden.

Morgen zur gleichen Zeit gibt es dann einen donnernden Applaus der Bevölkerung für Sigmar Gabriel und seinen Beratervertrag beim Schweineschlachter Tönnies. Tönnies ist bekannt als einer DER Hüter der früher mal sozialdemokratischen Idee humaner Arbeitsbedingungen. Sigmar Gabriel soll ja mal Sozialdemokrat gewesen sein und beweist als Berater von Tönnies, dass Geld nicht stinkt.

Wir berichten weiter – und decken auf und zu – schonungs- und hemmungslos – mit SAUER und mit KOHL und mit mir …

BAD BUSINESS (3.1.) Tipps für den Karrierestart – Der Assistent (m/w/d)

Wir hatten im letzten Beitrag geschrieben, dass ein Assistent eine Mischung aus Mädchen für Alles und Arsch vom Dienst ist. In den beiden letztgenannten Funktionen ist es wichtig den Ruhm und die Reputation des Dienstherren (CEO, Gefü, Vorstand …) zu mehren!

Hier sind Fleiß, Loyalität und Kreativität gefragt. Ein guter Kettenhund findet sein Herrchen dufte! Ja, wir meinen hier die echte und aufrichtige Liebe und Bewunderung für den Vorgesetzten! Ja, das kann er erwarten, schließlich müht er sich Tag und Nacht für den Unternehmenserfolg und damit auch für Sie!

Zu ernst sollte man / frau es aber auch nicht nehmen mit der Liebe und der Bewunderung, sonst wird man den Job nicht mehr los oder schwanger.

BAD BUSINESS (3) – Tipps für den Karrierestart: Der Assistent

SAUERUNDKOHL – Nach abgeschlossenem Bachelor oder Masterstudium, mitunter auch nach erfolgreicher Promotion, beginnt der junge Karrierist seinen Weg häufig als Assistent des Geschäftsführers, Vorstands …

Hier kann er lernen, hoffentlich erfolgreich wirken und holt sich einen gepflegten Praxisschock. Vor allem gilt es, diese Position schnell hinter sich zu lassen, denn als Assistent ist man Arsch vom Dienst und Mädchen für Alles in einem.

Worauf der Chef keinen Bock hat, wird zur Aufgabe des Assistenten. Dabei gilt es dem Chef den Rücken frei zu halten. (Bild oben).

Natürlich hat der Assistent weitere, wichtige Aufgaben. Zu denen kommen wir später …

BAD BUSINESS (2) – In the long run we`re all …

Weiter geht`s mit den SAUERUNDKOHL Tipps für den Managementnachwuchs!

Und weil Sauer ein so hübsches Blättchen gelungen ist, fangen wir mit dem Ende an: Die letzte Verhandlung!

Wie wir alle wissen, hat das letzte Hemd keine Taschen und langfristig sind wir alle tot (John Maynard Keynes). Das soll den jungen Manager aber nicht schrecken! Schließlich ist das noch ein paar Jahre hin, es sind noch ein paar Karrierestufen zu überfliegen, Boni einzusammeln, Wettbewerbe zu gewinnen, Deals zu machen.

Der letzte Verhandlungspartner macht dann aber keine Deals und es gibt auch keine win-win Situation. Anders als beim Brexit gibt es da auch keine Verlängerung. Da geht es Jedermann gleich! Wahrscheinlich auch Boris Johnson.

Bevor es aber so weit ist , geben wir in den nächsten Wochen unter dem Titel BAD BUSINESS weiter hilfreich Tipps für den Managementnachwuchs damit es klappt mit der Karriere!

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BAD BUSINESS!

Karrieretipps für den Nachwuchs

Ja, es ist nicht zu leugnen: SAUERUNDKOHL werden älter. Jetzt ist es an der Zeit unser Wissen weiter zu geben und unsere Erfahrungen aus zusammen 45 Jahren in Business und Management.

Wir geben jetzt also Karrieretipps. Der erste ist gleich geklaut und heißt:

Glaube nicht an die Regeln, die Du mal (oder die man Dir) gelernt hast!

Und das wusste auch schon Eugen Roth, als er schrieb

Ein Mensch fällt jäh in eine Grube,
die ihm gegraben so ein Bube.
Denkt sich der Mensch: Das kann nicht sein!
Wer Gruben gräbt, fällt selbst hinein!
Das mag vielleicht als Regel gelten,
Ausnahmen jedoch sind nicht selten.