BAD BUSINESS!

Karrieretipps für den Nachwuchs

Ja, es ist nicht zu leugnen: SAUERUNDKOHL werden älter. Jetzt ist es an der Zeit unser Wissen weiter zu geben und unsere Erfahrungen aus zusammen 45 Jahren in Business und Management.

Wir geben jetzt also Karrieretipps. Der erste ist gleich geklaut und heißt:

Glaube nicht an die Regeln, die Du mal (oder die man Dir) gelernt hast!

Und das wusste auch schon Eugen Roth, als er schrieb

Ein Mensch fällt jäh in eine Grube,
die ihm gegraben so ein Bube.
Denkt sich der Mensch: Das kann nicht sein!
Wer Gruben gräbt, fällt selbst hinein!
Das mag vielleicht als Regel gelten,
Ausnahmen jedoch sind nicht selten.

Skandal – EILMELDUNG! DAS Ausland greift schamlos in den deutschen Wahlkampf ein !!!

München – Wieder passiert es! Eine Blitzrecherche unseres Enthüllungsjournalisten Jupp Kopalla deckt auf: Nach russischen Hackerangriffen auf die US Wahlen kommt es jetzt noch dicker in Deutschland!

sauerundkohlmittext

Sauerundkohl

Ein dänisches Filialunternehmen versucht Deutschland vor der Bundestagswahl mit Miniaturabbildungen des SPD Kandlerkanditaten Schulz (Foto unten) zu überschwemmen und so das Wahlergebnis der SPD wieder über 10 % zu bringen.

roter Zwerg

Foto: Nicht 100% getroffene Miniaturplastik des SPD Kanzlerkandidaten
Schulz (Größe und Farbe entsprechen durchaus dem Original)

Sind wir denn vor nichts mehr sicher ? Attackiert die internationale (halb)Linke jetzt in tiefster Not mit allen Mitteln und durchtriebenen Methoden? Wehrt sich die CDU mit dem „Mutti“ T-Shirt ? Kontert die FDP mit dem kostenlosen Lindner-Barttrimmer ? Hacked die Linke jetzt linked in ?

Was die AFD macht, wollen wir gar nicht wissen.

Doch, wie es scheint, wird diese ruchlose rote Zwerg Attacke auf den deutschen Wähler erfolglos bleiben: Allzugut verkaufen sich die ca. 12 cm großen Fanartikel angeblich nicht.

Neid – Sauer und Kohl erklären die Welt

Neid ist ein in unserer Gesellschaft weit verbreitetes und kategorisch abzulehnendes Phänomen.

Neid bedeutet, dass man gerne das hätte, was der Andere hat. Grundsätzlich hat der andere das, was er hat, ohnehin nicht verdient. Deshalb sind, laut Sartre, die Anderen ja auch immer die Hölle.

Am weitesten verbreitet ist der Neid auf Vorstandsgehälter. Vorstände, allen voran die Vorstandsvorsitzenden, arbeiten 400 Tage im Jahr und 180 Stunden in der Woche. Sie haben einen Blutdruck von mindestens 280 zu 200 und eine durchschnittliche Lebenserwartung von 44 Jahren. Es werden aber durchaus auch ältere Exemplare gesichtet.

Der durchschnittliche Vorstandsvorsitzende muss 3 Ex-Ehefrauen mit durchfüttern, mehreren Kindern aus mehreren Ehen teure Internate finanzieren, sich mehrmals jährlich vor dem Aufsichtsrat und einmal vor der Hauptversammlung rechtfertigen und ist immer an allem schuld. Das nennt man Gesamtverantwortung. Dies allein rechtfertigt schon ein siebenstelliges Gehalt. Vorstandsvorsitzende haben außerdem eine hohe gesellschaftliche Verantwortung für den Sharehold Value.

Frauen sind in Vorständen selten anzutreffen. Allenfalls als Personalvorständin . Sie verdienen auch hier schlechter als ihre männlichen Kollegen und verletzen damit keine über Jahrzehnte etablierten Traditionen. Man ist Vorständinnen gegenüber deshalb weniger neidisch hinsichtlich der Bezüge, ist aber grundsätzlich skeptisch, was sie da oben im Vorstand überhaupt verloren haben und nennt sie dann Quotenfrauen.

Überlebt ein Vorstand sein Mandat wird er Aufsichtsrat oder Golfspieler. Er lebt dann vom kargen Ersparten und schreibt seine Memoiren.

Ein weiterer betriebswirtschaftlich relevanter Aspekt des Neids ist der Bandwaggon Effekt. Das bedeutet, dass man gerne kauft, was andere haben. Das ist besonders schwierig, wenn man als Postbeamter zum Beispiel neben Christiano Ronaldo wohnt. Aber das kommt selten vor. Normalerweise bleibt man unter Seinesgleichen. Ronaldo bei Ronaldo und Postbeamte gibt es ohnehin kaum mehr.

Wenn man also immer mehr haben will als der Nachbar, lebt man in tätiger Unruhe. Diese wird als positive Konsumstimmung von den Wirtschaftswissenschaften geschätzt. Wäre ja noch schöner, wenn man einfach mit dem zufrieden wäre, was man hat.