Bonzen – wie wird man reich?

Auch heute erklärt und Leberecht Lotermann, unser Fachmann für ein Leben in Leistungsgerechtigkeit, wieder ein Stück Welt: Den garstigen Begriff „Bonzen“, woher er kommt, warum er zu nichts führt und wie man selbst ganz, ganz reich wird.

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Leberecht Lottermann – unser Fachmann für Leistung und Gerechtigkeit

Als „Bonzen“ werden in der Umgangssprache, insbesondere einer linken, leistungsabgewandten Subkultur, Menschen bezeichnet, die es mit ehrlicher Arbeit zu Vermögen gebracht haben.

In diesem Begriff spiegelt sich die Neidkultur unserer, Fortkommen immer mehr ablehnenden, zusehends degenerierten Hängemattenkultur wieder. In der Post-Leistungsgesellschaft kennen wir derartige Phänomene zur Genüge. Gerne reibt der deutsche Minderleister seine garstigen Neidkomplexe hier an Ex-Bundeskanzlern, Ministern oder Staatssekretären und -innen, die nach aufopfernder Arbeit für das Gemeinwohl ihr verdientes Auskommen in der freien Wirtschaft finden und dort wertschöpfend wirken, oder an den Bezügen von Vorständen und Leistungsträgern unserer Gesellschaft -> Neid.

Klar gesagt sei hier: Nur mit 38,5 Stunden ehrlich dahingeschluderter Arbeit, weichen Ellenbogen, einem Unterklassenstammbaum und einem bereits an den Gesichtszügen erkennbaren Motivationsdefizit  kommt man in einer Wettbewerbsgesellschaft eben auch nur zu einem allenfalls durchschnittlichen Lebensstandard.

Wer etwas schaffen will, der muss fröhlich sein!

 

Der Mensch als Hamster – die Kunst der Penetranz

Haben Sie sich die Karriereleiter, auf der Sie täglich `rumhampeln, schon man genauer angesehen? Ja, Sie haben Recht: Das ist gar keine Karriereleiter. Das ist ein Hamsterrad!

Der Hamster ist ein drolliges Tier. Das ist der Mensch nur, wenn er klein ist. Der Hamster hat meistens die Backen voll und hortet für schlechte Zeiten, also den Winter. Unsere Neigung für schlechte Zeiten zu horten, hat nachgelassen, wegen dem Draghi und der Niedrigzinspolitik.

Vor allem abends geht der Hamster in sein Rädchen, wenn er in Gefangenschaft gehalten wird, und rennt. Rennt und rennt und kommt nicht vom Fleck. Vor allem abends geht der Mensch im Fitnesstudio im Winter auf sein Laufband und rennt. Rennt und rennt und kommt nicht vom Fleck.

Tagsüber macht er das auch. Das heißt Karrieremachen. Karrieremachen heißt mehr Gehalt, Firmenparkplatz, schöneres Firmenauto, früherer Herzinfarkt. Der Hamster schläft tagsüber.

Ob Hamster glücklich sind, wissen wir nicht. Bei Menschen sagt uns das der Glücksatlas der deutschen Post. Hamster kriegen selten Post und deshalb vielleicht auch keinen Glücksatlas.

Politiker müssen vor Wahlen Stimmen hamstern. Sie sind dann besonders glücklich. Erstens sind sie dann in Ihrem Wahlkreis bei Ihren Wählern, zweitens wählt niemand Leute, die nicht glücklich aussehen.

Auch Politiker machen Karriere.  Also manche.  Die sitzen dann im Bundestag, weil man sie gewählt hat, weil sie glücklich ausgesehen haben oder vielleicht sogar wegen irgendwelcher „Inhalte“ .  Diese Politiker sind dann wahrscheinlich froh, dass sie 4 Jahre –oder  lieber 5 Jahre – nicht mehr Stimmen hamstern müssen und nicht mehr glücklich sein müssen, weil man ihnen so tolle  Fragen stellt, und „Inhalte“ erklären….

Obwohl der Politiker also eher kein drolliges Tier ist, wird er gewählt. Bei dem/der Einen oder Anderen vielleicht, w e i l man ihn/sie dann 4 /5 Jahre los ist und sie nicht mehr glücklich im Wahlkreis rumschaut, freundlich doofe Fragen beantwortet und e n d l i c h wieder in Berlin ist.

Deshalb freuen wir uns: Am nächsten Sonntag ist der „Zauber“ endlich vorbei!!

Über seinen Hamster hingegen freut man sich täglich. Er kann ja auch nicht sprechen.

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Umverteilung funktioniert doch: 30 % vom Netto an den Vermieter!

Da heißt es immer im politischen Biedermeier der Groko hätte sich nichts bewegt. Völlig falsch: Lt. der  Humboldt-Uni Berlinwird mehr umverteilt, denn je. Über die Richtung müsste man nochmal nachdenken.

Hierzu ein Gastkommentar von Leberecht Lottermann, unserem Fachmann für ein Leben in Leistungsgerechtigkeit.

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Leberecht Lottermann – Experte für Leistungsfgerechtigkeit

Grundsätzlich bedeutet wirtschaftliche Umverteilung, einen ökonomischen Status zu verändern. Die Einen geben, die Anderen erhalten.

Eine bedauernswerte linke Minderheit fordert immer noch, diese Umverteilung solle von „Reich nach Arm“ erfolgen. Leistungsfeindliche Elemente benutzen hierfür den Begriff „sozialer Ausgleich“. Dieser „Ausgleich“ wird per gesetzlicher Regelung herbeigeführt, nimmt den Leistungsträgern, gibt den Faulen, funktioniert nicht (siehe Mietpreisbremse) und ist seit Schröder aus der Mode gekommen.

Besser funktioniert der durch Schröder deutlich nach vorn gebrachte soziale Ausgleich von unten nach oben. Gesunkene Unternehmenssteuern, keine Vermögenssteuer, steigende Mieten* und sensationelle Riesterrenten an denen vor allem die Versicherungswirtschaft ihren Spaß hat.

Das ist Umverteilung im Sinne der Leistungsgerechtigkeit!

*die Einführung von Hartz 4, wachsende Kinderarmut, weniger Sozialwohnungen, weniger BaFöG …

Am 24.9. ist MUTTI-Tag – Eine Gelegenheit „Danke!“ zu sagen !!! Denn …

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…2009 machte der soziale Wohnungsbau noch 15 Prozent der Neubauten aus, 2013 und 2014 nur noch rund sechs Prozent. Anfang der 1990-er Jahre gab es (…) in Deutschland rund drei Millionen Sozialwohnungen, 2013 waren es nur noch halb so viele, nämlich 1,48 Millionen Quelle: tagesschau.de

… die Zahl der Bafög-Empfänger ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Seit einem Höchststand von 2012 mit 975.000 sinkt die Zahl der Empfänger kontinuierlich und liegt nun wieder unter dem Niveau von vor zehn Jahren.  Quelle: Zeit.de

… die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent angestiegen Quelle: dkhw.de

… jedes fünfte Kind lebt in einem Haushalt, der statistisch als einkommensarm oder davon bedroht gilt. Quelle Spiegel online

… die Bankenrettung infolge der Finanzkrise kostet den deutschen Steuerzahler bis zu 51,8 Milliarden Euro. Selbst im besten Falle lägen die Kosten für den Staat bei 34,2 Milliarde. Quelle: tagesschau.de

Armut ist nicht systemrelevant

 

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