Draghische Entscheidung – Es geht nicht nur um die Bananen (Parabel)

Im letzten Beitrag haben wir uns mit EZB und der ach-so-nötigen Inflationsrate von 2 % beschäftigt.

In der Zeit-Online, 9.3. steht sinngemäß: Draghi verteidige die niedrigen Leitzinsen auch damit, dass sie den Schuldenabbau der Staaten, (Unternehmen und Haushalte) wesentlich erleichtere. Höhere Schulden bedeuteten höheren Schuldendienst und wiederum höhere Staatsverschuldung.

Also erkauft Draghi den stark verschuldeten Länder der EU Zeit zur Haushalts-konsolidierung. Blöd nur, wenn diese Staaten dennoch so weiter machen, wie bisher. Also nicht konsolidieren. In Italien, gerne als „kranker Mann Europas“ bezeichnet, sieht es so aus. Spanien scheint auf einem guten Weg, Griechenland ist wohl weit durch das Tal der Qualen durch. Frankreich hofft wohl auf Angela Merkel und die deutsch-französische Solidarität.

Am Ende wird ein Teil der EU weiter mit deutlich defizitären Haushalten dastehen – allen voran Italien – und Draghis Entscheidung hat nicht viel mehr gebracht, als eine Menge sauerer Sparer, die erkennen, dass sie mit der Geldentwertung (0 Zinsen, 2 % Inflationsrate) ihrer Sparkonten „denen im Süden“ Zeit erkauft haben, die nicht genutzt wurde.

Draghisch!

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